Transferprojekt des Monats: Software entwickelt sich selbst: Entwurf von Systemen für das Internet der Dinge

Das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) wird demnächst zahllose Alltagsgegenstände mit eingebetteter Intelligenz versehen. Namhafte Hersteller präsentieren Plattformen, um Millionen dieser eingebetteten Prozessoren zu großen Systemen zu vernetzen, die gemeinsam Gesamtaufgaben lösen (Industrie 4.0). Ein Hauptproblem besteht allerdings darin, dass die Schnittstellen dieser vielen Komponenten nicht zusammenpassen. Als Lösung wird ein innovatives Tool zum automatisierten Entwurf vorgestellt, das seine Funktion im Bereich Smart Building und Smart Home bereits nachgewiesen hat. Aus Milliarden möglicher Lösungen findet es die heraus, deren Einzelteile optimal zusammenpassen.

Die Gebäudeautomation hat hier in den letzten 25 Jahren eine Vorreiterrolle eingenommen: Anlagen mit einer Vielzahl vernetzten Prozessoren sind dort längst üblich, kleinste Dinge wie beispielsweise Lichtschalter sind selbstverständlich vernetzt. Die Frage nach dem WER und WIE ist hierbei längst beantwortet, sodass der Blick frei wird für die „Anforderungen der nächsten Generation“: Komplexität und Interoperabilität.

Ein dafür weltweit neuer Ansatz konnte bereits im Bereich der Raumautomation validiert werden, weil dort die „Standards der nächsten Generation“ bereits vorliegen, die eine semantische Beschreibung von Produkten und Kundenwünschen erlauben. Sie schreiben die Eigenschaften der Komponenten nicht mehr vor, sondern gestatten den Herstellern die gewünschten Freiheiten.

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Dieser Artikel ist ein Auszug aus der Ausgabe „Sprungbrett Informationstechnik“ des Dresdner Transferbriefes. Seit nunmehr 25 Jahren werden hier regelmäßig aktuelle Transferschwerpunkte der im Großraum Dresden angesiedelten forschenden Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen veröffentlicht. Ziel der Publikation ist es immer wieder aufs Neue, die herausragenden Forschungsergebnisse in der Anwendung oder auf dem Weg zur Anwendung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Mit der Veröffentlichung innovativer Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung im Dresdner Transferbrief wollen die Herausgeber (TU Dresden, TechnologieZentrumDresden GmbH, GWT-TUD GmbH und IHK Dresden) einen Beitrag für eine erfolgreiche Verwertung leisten.

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