DyConcept – Maschinenbau meets Virtual Reality

Der Ingenieur der Zukunft kann mehr als nur Maschinen entwerfen. Ein Unternehmen aus Dresden arbeitet und entwickelt gemeinsam mit der TU Dresden an einem Projekt, bei dem es vornehmlich um die Zukunft des Maschinenbaus in virtuellen Welten geht.

FAB Bertelmann Technologie entwickelt gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Konstruktionstechnik/ CAD der TU Dresden ein Toolkit, welches die Zukunftstrends der Modularisierung von Produkten und der visuellen Darstellung mittels virtueller Realität (VR) in einem Modulbaukasten, DyConcept – Toolkit genannt, vereint.

Die Komplexität von Produktportfolios sowie Konzeptionsaufgaben kann mit Hilfe des DyConcept -Toolkits über standardisierte Schnittstellen erfasst, vereinfacht, automatisiert und in den bestehenden Engineering-Workflow überführt werden. Dies ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungen. So wird es möglich, die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Unternehmensbereichen oder Abteilungen, beispielsweise dem Management und der Entwicklungsabteilung, zu verbessern. Ebenfalls denkbar ist eine Nutzung der VR-Umgebung zur Unterstützung des technischen Vertriebs, etwa um Kunden schnell vor Ort komplexe Anlagen und Maschinen zu präsentieren.

Derzeit sucht das Unternehmen noch nach Firmen aus der Wirtschaft, die sich von FAB Bertelmann Technologie eine Arbeitsprobe zur Verfügung stellen lassen. Neue, zukünftige Geschäftsmodelle können Unternehmen so bereits heute für sich erproben.

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Was ist das „Transferprojekt des Monats“?

Die Herausgeber des „Dresdner Transferbrief“, die TU Dresden, die TechnologieZentrum Dresden GmbH, die GWT-TUD GmbH und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden befinden jeden Monat neu über umsetzungsnahe oder umgesetzte Projekte aus Forschung und Entwicklung von Unternehmen oder Forschungseinrichtungen. Der Dresdner Transferbrief hat das Ziel, regionalen Forschungsergebnissen einen weiteren Kanal für die Öffentlichkeit zu bieten und die Anstrengungen für Forschung und Entwicklung in Verbindung mit der Verwertung zu würdigen. Diese Informationen sollen gleichzeitig der Inspiration und Motivation für neue innovative Projekte dienen.